NEWS Archiv
Die nächsten Tage
Der heutige Tag steht unter dem Motto B.P., dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Am Morgen konnten sich die Kinder an verschiedenen Akademien einschreiben und das Pfadfinderdiplom machen. Dabei wurden verschiedene Akademien wie Knotenkunde und Feuer machen angeboten. Der Mittag dient der Vorbereitung auf das Versprechen, das am Abend am Strand stattfinden wird. Ab morgen bis einschließlich Freitag werden alle Gruppen auf den Hike, die 3-Tages-Wanderung gehen. In dieser Zeit wird es leider keine Berichte geben. Am Samstag werden dann aber wieder Bilder und Nachrichten veröffentlicht.
Nacht in Angst
Die Abendrunde fand ganz normal statt, doch als es langsam dunkler wurde, verzogen sich immer mehr Leiter aus dem Zelt und waren plötzlich verschwunden. Für erfahrene Solateilnehmer ein sicheres Indiz auf den Geisterpfad und so war es auch. Im Vorfeld hatte sich das V-Team eine geignete Strecke ausgesucht und entlang dieser plazierten sich die Meuchelmörder und Kobolde, um die Kinder zu erschrecken. Die Wirkung wurde nicht verfehlt. Jedes Kind mußte einzeln diese Prüfung bestehen und wurde am Ende von tröstenden Händen empfangen.
Wilhelm II Tag
Fit für das Beamtentum! So lautete das Motto als Kaiser Wilhelm II, der alle Kinder um sich versammmelte, um die Administration in seinem Reiche zu entwickeln. Wer aber ein guter Beamter werden will, braucht zwingend Erfahrung im Behördendschungel. Geburtsurkunde, Einwohnermeldebestätigung, Führerschein, Arbeitsbescheinigung, preussisches Tugendzeugnis, Pünktlichkeitsbescheinigung, Trauschein, Krankenversicherungsnachzweis; Zeugnis der allgemeinen Unversehrtheit (um nur einige zu nennen). All das unter den strengen Augen des Prüfungsamtes. Ausserdem wurden wir weitergebildet in Zahlenlehre, Umgang mit dem Bürger, Kunst, Altdeutsch, Beamtendeutsch und vielem mehr. Das am Tag über Erreichte diente dem Prüfungsamt zur Einstufung der künftigen Beamten seiner Majestät. Zum führenden Beamten, also zum Oberstaatssekretär, wurde am Abend Pascal Krüger ernannt.
Napoleontag
Wir sassen noch in der Morgenrunde und erforschten einen der 5 Sinne, als plötzlich die Könige von Bayern, Preussen, Österreich und Baden-Württemberg in unserer Mitte erschienen. Sie wurden angeführt vom grossen Feldherr Napoleon. Ein jeder König sammelte seine Mannen um sich und errichtete ein Lager. Die Könige befanden sich jedoch im Krieg miteinander und so versammelten wir uns zu Fahnenkämpfen, wenn sich unsere Könige mit dem Fehdehandschuh herausgefordert hatten. Wir befürchten jedoch, dass Napoleon alle Länder einnehmen wird. Seine Armee ist den anderen einfach zahlenmässig überlegen, auch sind seine Männer besser ausgebildet. Doch wann immer wir von ihm hören, spricht er von einem künftigen Leben in Saus und Braus.
Kolumbustag
Der erste Tag versprach viele Entdeckungen. Columbus tauchte auf, um mit uns die Insel Hilti Hilti zu erkunden. Leider befanden wir uns jedoch nicht auf Hilti Hilit, und so konnte uns auch der Sprachkurs im Umgang mit den Ureinwohnern nicht helfen. Auf verzweifelter Suche nach der Essensoase musste schliesslich auch Columbus einsehen, dass wir uns auf der falschen Insel befanden. Durch die Hilfe eines Zaubertrankes konnten wir den Kontakt zu den Indianerstaemmen aufnehmen, am Abend war unser Essen gesichert.
Vortrupp
Wir fuhren am Samstag, den 23.7, pünktlich um 20 Uhr in Frommern los. Nach ca. 13 Stunden Fahrt sind wir um 9 Uhr in Tréveneuc angekommen. Wir wurden herzlich von dem Grafen empfangen, der uns dann unseren Zeltplatz zeigte. Wie auf den Fotos zu sehen ist, befindet sich der Zeltplatz inmitten eines Waldes auf einer schönen Lichtung. Zuerst wollten wir dann an das Meer. Nach ca. 10 Minuten Fussmarsch sind wir dort angekommen und haben uns ca. 1 Stunde von der anstrengenden Fahrt erholt. Dann ging es los! Alle Leiterzelte wurden bereits am ersten Tag aufgebaut und es wurden einige wichtige Dinge organisiert. Leider war der Aufbau nicht reibungslos verlaufen, da es immer wieder kurz geregnet hat. Da man die Zelte nicht bei Regen aufbauen soll, wurden die Arbeiten immer wieder unterbrochen. Am zweiten Tag ging der Vortrupp erst einmal in den Wald, um die langen Dreifußstangen für die Gemeinschaftsjurte zu schlagen, was eine sehr anstrengende Arbeit war. Danach wurde dann die Gemeinschaftsjurte aufgebaut. Jedoch auch am zweiten Tag gab es immer wieder Schauer, dass auch heute immer wieder Zwangspausen eingelegt werden mussten. Nun waren bereits alle Zelte am 2. Tag aufgebaut, was aber nicht heissen soll, dass es nichts mehr zu tun gab. Es mussten noch grosse tiefe Löcher für die Toiletten geschaufelt werden. Dieses Vorhaben gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht, da bereits nach wenigen Millimetern ein häßlicher Steinboden zum Vorschein kam. Aus diesem Grund waren wir hier einen ganzen Tag beschäftigt. Und auch heute regnete es wieder. Am letzten Tag bauten wir noch ein paar Kleinigkeiten wie die Waschstelle und die Dusche und ansonsten bereiteten wir uns auf den Ansturm der großen Meute vor. Im großen und ganzen war es jedoch ein sehr erfolgreicher Vortrupp.
Ankunft
Nachdem der Bus in Frommern geladen wurde, sind wir ziemlich pünktlich gegen 17.oo Uhr losgefahren. Leider gab es auf der Fahrt eine Panne, da ein Reifen unseres Anhängers geplatzt war und wir so nicht weiterfahren konnten. Das hieß, den ganzen Anhänger ausladen und das Material ausladen und im Bus verstauen. Jedoch reichte der Platz nicht aus, so dass der Vortrupp mit dem Pfadibussle und dem Pfadihänger dem Bus entgegenfahren mußte, um das restliche Material einzuladen. Natürlich war dieses kleine Mißgeschick mit einem kleinen Zeitverlust verbunden und gegen 14 Uhr kamen die erschöpften und von der Busfahrt einigermaßen müden Pfadfinder endlich auf dem Platz in Tréveneuc an. Nachdem der Bus ausgeladen war und jeder seine Gepäckstücke gefunden hatte, mußten wir nochmals einen kleinen Marsch von ca. 800m machen, damit wir endlich auf dem Lagerplatz waren. Der Weg direkt zum Platz kann nur mit einem Auto befahren werden und der Doppeldecker ist einfach zu groß. Schnell wurden die restlichen Zelte aufgebaut und konnten bezogen werden. Meist beschränkte sich der Bezug auf das Aufpumpen einer Luftmatraze und dem Ausbreiten des Schlafsacks, denn nach dieser Anstrengung gab es um 16.30 Uhr ein verspätetes Frühstück zur Stärkung. Danach spielte das Wetter leider nicht besonders gut mit und es fing ein wenig an zu tröpfeln. Das machte uns aber nichts aus. Ohne Hemmungen erreichteten wir Mülleimer, Sickergrube, Feuerstellen und weitere kleine Bauten, die den Alltag in einem Lager einfacher und komfortabler gestalten. Das Abendessen bildete den Höhepunkt des Tages. Die Spaghetti mit Thunfisch-Tomaten-Sauce waren schnell aufgegessen und waren von der Küche hervorragend zubereitet. Ausgestattet mit dem Lagerliederbuch ging es dann im Anschluß in die Gemeinschaftjurte in der ein paar Lieder gesungen wurden und die Lagerregeln verkündet wurden. Gegen 23 Uhr hieß es dann Nachtruhe für alle, die auch fast alle dringend nötig hatten.
Freunde, wir fangen an
Um 8 Uhr ging Jakob durch die Zelte und weckte die Teilnehmer des Sommerlagers. Nach einiger Zeit kam in jeder Zelt Leben und die Ersten machten sich auf den Weg zur Waschstelle und putzten ihre Zähne und wuschen sich das Gesicht. Nach dem Frühstück mit frischem Baguette gab es in der Morgenrunde die obligatorische Vorstellungsrunde. Den heutigen Tag verbringen wir zusammen mit unseren französischen Freunden aus Royan, die schon seit Dienstag ihr Lager direkt neben uns aufgebaut haben. Das Spiel ist ein Gegenerkundungsspiel und soll die Kinder und Jugendlichen mit der Umgebung und dem riesigen Gelände des Grafen bekannt machen. Interessant wird sicherlich die Kommunikation mit den französischen Pfadfindern, aber mit Händen und Füßen kann man sicherlich einiges zustande bringen.
Vorbereitungen
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die letzten Feinheiten an den Tagen werden vorbereitet und ab Montag wird das Material gepackt. Es sind noch zwei Wochen bis zur Abfahrt des Vortrupps. Eine gute Nachricht erreichte uns aus Royan. Der dortige Chef der Rover möchte uns zusammen mit 6 Rovern in Tréveneuc besuchen. Vive la jumelage!
Versprechensfeier
Am Sonntag fand die Versprechensfeier statt. Fast der gesamte Tag wurde mit ihr und der Vorbereitung auf sie verbracht. Ein Novum in der Geschichte des Sommerlagers war, dass alle teilnehmenden Gruppen ihr Versprechen ablegten. So wurde die Gruppe von Christiane und Marc in die Jungpfadfinderstufe aufgenommen, die Gruppe von Ines, Stephan und Jens wurde Pfadfinder und die älteste Gruppe von Basti wurde in die Roverstufe aufgenommen. Seit ca. 3 Jahre haben wir unsere Versprechensfeier revolutioniert und es kommen seither mehr persönliche Anteile zum Tragen. Allerdings ist uns auch das Gruppengefühl sehr wichtig. Diese Punkte werden in der vorbereitenden Zeit beleuchtet. Das Versprechen wird immer gruppenweise abgelegt. Zuerst bekräftigt die Gruppe den Zusammenhalt ihrer Gruppe und dann tritt jeder einzeln vor, und bestätigt, dass er weiterhin (oder neu) der Pfadfinderschaft angehören wird. Im Anschluss daran darf der Versprechling seine eigene Vorstellung von seinem künftigen Einsatz preisgeben. Der Gruppenleiter antwortet ihm darauf und der anwesenden Stammesvorstand bestätigt das Versprechen mit einem kräftigen Gut Pfad und einem Knoten in den Lederbändel an der Kluft. Besonders haben wir uns über eine Delegation der österreichischen Pfadfinder aus Auersbach gefreut, die der Feier beiwohnten. Aufregend ist ein Versprechensfeier ja schon, aber es kommt noch besser. Denn kaum war die Versprechensfeier vorbei, wurde es noch aufregender: Der Geisterpfad stand an. Der Geisterpfad ist schon eine Instutition, denn plötzlich nach einem Lied leert sich die Gemeinsschaftsjurte und nur die Kinder und zwei Leiter bleiben im Zelt zurück. Von jetzt an ist Gruseln angesagt. Jedes Kind wird einzeln abgeholt und muss einen von den Leitern gesäumten Weg durchlaufen. Die Aufgabe der Leiter ist es natürlich so gruselig wie möglich zu erscheinen und alle Kinder so erschrecken. Immer wieder neue Stationen warten auf die Kinder und sie können sich nie sicher sein, ob hinter der nächsten Kurve nun ein Monster steht, oder nicht. Oder vielleicht kommt ja auch von hinten ein Unhold mit einen Sack und verschleppt mich?? Der aufregende Tag endete mit gemütlichem Tschai in der Gemeinschaftsjurte und alle fielen in ihren wohlverdienten Schlaf.
Abbau
Heute heißt es schon wieder Zelte abbauen... Die zwei Wochen Sommerlager sind schon fast wieder vorbei. Jetzt heißt es Zelt aufknüpfen, Seile zusammenlegen, Zeltböden schrubbern, Küchenmaterial verpacken, Heringe vom Schlamm und Dreck befreien, Zeltplanen abbürsten und zusammenlegen, Materialkisten packen, Hänger laden und vieles vieles mehr. Da wir heute abend mit dem großen Bus nach Hause fahren, muss alles sehr schnell und konzentriert gehen. Doch bei so vielen erfahrenen Pfadfindern ist das kein Problem.
Updates und Bilder
Vielleicht habt Ihr Euch gefragt, warum von den Tagen ab dem Hike so wenig Bilder vorhanden sind. Dies hat einen einfachen Grund: Der Internetbeauftragte (ich, Joke) ist leider nicht mehr im Sommerlager und so können auch keine Bilder zund Neuikgeiten mehr direkt aus dem Sola veröffentlicht werden. Allerdings stehe ich immer wieder in Kontakt mit den SoLaTeilnehmern und versuche die wichtigsten Ereignisse ins Netz zu stellen. Alle Bilder von Tagen und Aktionen werden spätestens am Mittwoch abend, direkt nach der Ankunft im Internet auf diesen Seiten verfügbar sein.
Neue Nachrichten und Bildergalerie
Da wir am Wochenende leider keinen Internetzugang hatten, mussten die Neuigkeiten leider ausfallen. Allerdings wird im Moment gerade alles nachgeholt und die neuesten Bilder hochgeladen.
Kinderüberraschung
Kinderüberraschung bedeuten nicht, dass wir die Kinder mit übermäßig Schokolade in Eierform vollgestopft haben! Nein, an diesem Tag wurde vom Präsidenten von Globalopolis die 10-Kinder-Ehe ausgerufen. Nachdem nämlich Paare gebildet wurden und diese feierlich von einem Pfarrer in spe (Jens Jessen) vermählt wurden, mussten einzelne Stationen besucht werden, bei denen die Kinder den Umgang mit Babys und allem was drumherum dazugehört erlernen konnten. So musste sie z.B. Babys wickeln oder baden und konnten bei einem Quiz ihr Wissen zum Thema beweisen. Ziel des Spiel war es durch die insgesamt 14 Kurse (Stationen) so viel Punkte wie möglich zu sammeln, um schwanger werden zu können. Falls ein Paar schwanger war, mussten die Ehepaare bei Schwester Katja das Kind mittels Kegeln zur Welt bringen. Im Anschluß konnten die Ehepaare noch auf dem Standesamt einen tollen Namen für ihr Kind aussuchen. (Es gab ein Paar, welches sein Kind Dimitri Hassan Abraham nannte...) Famosen Siegerpaar mit insgesamt 6 Kindern waren Sabine Schmidt und Artur Hermann. Sie bekamen die Anerkennung des Präsidenten in Form einer Urkunde überreicht.
Der große Regen
Petrus ist ein lustiger Typ, ab und zu sucht er sich ein paar Engel, schnappt sich mit ihnen einen großen Eimer Wasser und schüttet diesen über einige unschuldige nichts ahnende Pfadfinderaus! So auch am Sonntag. Und leider hatte sich Petrus einen Eimer dessen Inhalt unser Platz nicht gewachsen war. Denn von oben waren unsere Zelte dicht, da wir sie wie immer perfekt aufgestellt hatten! ! Nur von unten wurden einige Zelte regelrecht weggeschwemmt! Ein See im Zelt, kann sehr entspannend sein, wenn man z.B. angeln will jedoch wird er sehr unangenehm, wenn er das ganze Zelt ausfüllt! Auch ist es eher unvorteilhaft, wenn man beim verlassen des Zeltes eine Badehose benötigt, weil das Zelt den Mittelpunkt des Sees bildet, wie dies bei den Mädels der Marc-Christiane Gruppe der Fall war. Doch durch schnelles Handeln blieben die meisten Sachen unversehrt und die Kinder, deren Zelte durch die Wassermassen unbewohnbar geworden waren wurden vorerst im Zirkuszelt untergebracht. Nach dem der Eimer unseres lieben Petrus leer war konnte das große Aufräumen beginnen und die trockenlegung der Seenlandschaft Lagerplatz. Größte Anstrengungen forderte die Trockenlegung des Lac-de-Gemeinschaftsjurte. Jedoch war mehr Arbeit angefallen als an einem Abend bewälltigt werden könnte und so musste der Montag mit Instandsetzungsarbeiten verbracht werden, damit morgen alle mit ruhigem Gewissen auf den Hike gehen können und das ist uns gelungen bis auf ein paar matschige stellen ist alles wie zuvor und nun geht der Spaß Sommerlager 2004 weiter!!!!
Konsum - Konsum - Konsum
Da wir in einer Konsumgesellschaft leben beauchten natürlich auch wir einen Konsumtag! Hierbei sollten die Kinder einerseits einen Job ergreifen und andererseits das durch die Jobs verdiente Geld wieder ausgeben. Jobs bekamen sie entweder beim Arbeitsamt oder sie verwirklichten eigene Geschäftsideen wie z.B. die Eröffnung eines Cafés oder das Verkaufen einer eigenen Zeitung. Wer eies nicht tat musste einen Kredit bei der Bank aufnehmen um die fixen Kosten wie Steuern, Wasser und Platzgebühr zu bezahlen! Mittags sollte ein groß angelegtes Scoutball-Match mit Wettbüro stattfinden, doch leider hatte Petrus kein Interesse an Scoutball und so machte er die Durchführung unmöglich, denn sonst wäre ein Scoutball-Matsch daraus geworden! Und auch so hatte alle genug damit zu tun ihre Zelte vor der Überflutung zu schützen!!!! Siegerin war am Abend mit dem meisten Guthaben auf der Bank Christina Godawa, sie bekam dafür eine Urkunde und 10% Rabatt in allen Konsummärkten! Sie hatt aber leider keine Chance mehr diese Vergünstigungen auszunützen, da wir wahrscheinlich nie mehr in diese Dimension zurückkommen!!!!