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Vortrupp - Sonne, See und jede Menge Schweiß
Donnerstag, 12.28 Uhr: Nach vollendetem Aufbau genießen die Vortruppler nun die letzten Stunden in der noch leeren Zeltstadt direkt am See. Das Wetter war die ganze Zeit erstklassig und äußerst heiß. Nur ein kurzer Sprung ins Wasser verschafft mittags noch Abkühlung! - Und das wird sich die nächsten Tage (und vielleicht auch Wochen) nicht ändern. Der Vortrupp - Severin, Seemann, Dennis, Patrick, Markus und Stephan
Noch zwei Wochen
In knapp zwei Wochen ist es soweit: Die DPSG Frommern startet wieder ins Sommerlager. Dieses Jahr geht es nach Monasterolo in Italien. Der Platz, der direkt am Lago di Endine in der Nähe von Bergamo liegt, war schon 1998 Ziel der Pfadis aus Frommern. Die Leiterrunde hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und hat ein abwechslungsreiches, actiongeladenenes und überraschendes Programm vorbereitet. Natürlich fehlen darf auch der Hike nicht: die Berge der Umgebung eignen sich hervorragend für anstrengende Aufstiege, aber auch unvergessliche Aussicht. Nach dem Wetterpech im letzten Jahr hoffen die Teilnehmer auf gutes Wetter. Vor neun Jahren regnete es einmal für drei Stunden. Ansonsten war es immer über 30 Grad warm...
Zweite Ausgabe der Lagerzeitung
Endlich, nach langem Warten ist die zweite Ausgabe der Lagerzeitung SMØT fertig gestellt. Sie steht hier zum Download als PDF bereit.
Versprechenstag
Am Samstag fand der Versprechenstag statt. Dieses Jahr bestand eine ganz besondere Situation, denn alle Gruppen machten ihr Versprechen. Gestartet wurde am Morgen mit einem Gottesdienst, den die eigens angereiste Schwester Sylvia Maria leitete. Im Anschluß stiegen die Gruppen in die Vorbereitung auf das Versprechens ein. Dabei setzten sie sich mit dem Versprechen als solchem, ihrer Verantwortung und der Gruppe auseinandern. Zu guter Letzt wurde natürlich noch der Text auswändig gelernt. Am Nachmittag fand ein Workshoplauf statt. Hier mußten die Pfadfinder an verschiedenen Stationen ihr pfadfinderisches Wissen und Können unter Beweis stellen. So gab es einen Workshop, in dem man einen Halstuckknoten machen durfte oder einen anderen, in dem man den berüchtigten Schlafruf zu Papier bringen mußte. Direkt nach dem Abendessen wurde das Zirkuszelt, welches sonst als Essens- und Aufenthaltszelt dient, in einen feierlichen Versprechensplatz umgebaut. Als die Dämmerung einsetzte, begann dann endlich die eigentliche Feier. Alle waren aufgeregt und lernten bis zum zum letzten Moment noch ihren Text. Nach den Wölflingen, waren die Jungpfadfinder und dann die Pfadfindern an der Reihe. Die vorletzte Gruppe war die Gruppe von Stephan, die ihr Roverversprechen ablegte. Am Ende durfte der Stammesvorstand noch der erst bei der Stammesversammlung von zwei Monaten gewählten Kuratin Schwester Sylvia Maria das Versprechen abnehmen. Stephan erklärte: "Jetzt mußt Du nicht mehr ihr Pfadfinder sagen, sondern wir Pfadfinder." Der Abend klang mit Gitarrenspiel und Tschai am wärmenden Feuer in der Gemeinschaftsjurte aus.
Rückkehr vom Hike
Der Hike war auch dieses Jahr ein Abenteuer für alle Gruppen. Am Mittwoch machten sich insgesamt fünf Gruppen auf den Weg, um die nähere und weitere Umgebung von St. Martin zu erkunden. Die Wölflinge hatten einen besonders erlebnisreiche Tour. Sie erklommen den höchsten Berg der Umgebung, den Nebelstein. Auch die Jungpfadfinder passierten diese Route. Die Pfadfinder liefen eine große Schleife um St. Martin herum und besichtigten die Stadt Weitra. Die zukünftigen Rover erreichten nach einem Gewaltmarsch die Stadt Zwettl und verbrachten dort zwei Tage. Die Rovergruppe machte etwas ganz Besonderes: sie besuchten Wien. Übernachtet wurde entweder bei Bauern in Scheunen oder in unbequemen Garagen mit Betonboden. Dies tat jedoch der Stimmung keinen Abbruch. Das Wetter hielt meistens nur am letzten Tag (Freitag) kamen vereinzelt Regenschauer auf, denen jedoch sofort strahlender Sonnenschein folgte. Alle kamen wohlbehalten zurück und hatten sich viel zu erzählen.
Das kranke Chamäleon
Dieses Jahr dreht sich im Sommerlager alles um Tiere. Jeder Tag ist einem Tier zugeordnet und Sonntag war das Chamäleon an der Reihe. Leider war unser Pfadfinder-Chamäleon krank und konnte sich nicht mehr bewegen. Damit es wieder gesund werden konnte, half nur ein Zaubertrank, der aus verschiedenen Zutaten gemischt werden mußte. Doch zuvor mußten die Kinder noch wie ein Chamäleon denken lernen. So tarnten sie sich z.B. wie der Hintergrund. Nachdem jedes Kind die Voraussetzungen erfüllt hatte, konnten sie sich auf die Suche nach den Zutaten für den Zaubertrank machen. Dazu mußten sie im umliegenden Wald versteckte Leiter finden und an deren Station eine Aufgabe erfüllt. Wenn die Gruppe diese bewältigt hatte, konnte sie freudig eine Zutat in Empfang nehmen. Doch Vorsicht war geboten, denn es gab auch böse Leiter, die falsche bzw. schlechte Zutaten verteilten. Die Stationen waren sehr vielfältig. So gab es eine, an der alle Teilnehmer einen Kopfstand machen mußten und einen Schüttelreim aufsagen mußten. Oder die Station, an der ein verschärftes Schubkarrenrennen mit zusätzlicher Last auf dem Rücken stattfand. Nachdem alle Zutaten gefunden waren, konnte der Trank gemischt werden und das Chamäleon wurde auch sofort wieder gesund und dankte der Siegergruppe. Der Abend klang mit Singen und kleinen Spielen in der Gemeinschaftsjurte aus. Den ganzen Tag über regenete es und nach Einbruch der Dunkelheit kam immer mehr Regen vom Himmel. Die Zelt hielten jedoch der Wassermenge stand. Besonders Highlight am Tag war ein kurzer Moment an dem der Himmel aufbrach und die Sonne für ca. eine halbe schien.
Geländespiel im Regen
Morgen sah es nicht gut aus: es regnete und das sollte sich auch den ganzen Tag leider nicht ändern. Doch von ein bißchen Nässe und Feuchtigkeit lassen sich richtige Pfadfinder nicht abschrecken und so wurde - wie geplant - gespielt. Nach der Morgenrunde kam die Falkenmutter und berichtete, dass ihre Babies bald kommen und dass sie Unterstützung bei der Futtersuche benötige. Damit sich jedoch alle Pfadis in einen Falken hineinversetzen können, mußten sie erst einmal zu Falken werden. Noch vor dem Mittagessen wurde ein großes Nest für den zu erwartenden Nachwuchs gebaut, der sich dann auch prompt in Form von Tennisbällen einstellte. Nun war allerdings das Problem, dass die Falken nach Essen schrien und gefüttert werden mußten. Am liebsten natürlich mit Mäusen. Diese galt es zu fangen und an den Falkennachwuchs zu verfüttern. Das so gefundene Fressen reichte jedoch nicht aus und so machten sich die Teilnehmer auf die Jagd nach der Megamaus Markus. Sie war schwer zu fangen, doch schlußendlich ergab sie sich ihrem Schicksal. Alle Falkenbabies konnten gefüttert werden und die Falkenmutter war sehr dankbar. In der Abendrunde wurde bei immer noch anhaltendem Regen gesungen. Das Feuer brachte alle auf eine angenehme Schlaftemperatur und ließ das schlechte Wetter vergessen.
Erste Ausgabe der Lagerzeitung
Dieses Jahr gibt es im Sommerlager ein Lagerzeitung, die den klangvollen Namen SMØT trägt. Sie berichtet von den Ereignissen an den Tagen und deckt Skandale gnadenlos auf. Die erste Ausgabe ist heute erschienen und steht hier zum Download als PDF bereit.
Die Meute kommt an
Am Donnerstag abend war es endlich soweit. 50 Sommerlagerteilnehmer warten gespannt auf die Abfahrt. Nachdem der Bus um 22 Uhr angekommen und sogleich mit unglaublich viel Material und Gepäck beladen war, stellten sich Teilnehmer, Eltern und Verwandte zum großen Abschiedkreis auf. Nach dem Schlachtruf stürmten die Kinder den Bus, der für die nächsten 8 Stunden ohne Panne gemütlich nach Österreich rollte. Genau um 8.21 Uhr erwartete uns der Vortrupp. Die Begeisterung war riesig. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit und das Ausladen war von gelegentlichen Regenschauern überschattet. Durch ein ausgiebiges Frühstück wurde die Stimmung wieder besser und alle machten sich - trotz des einsetzenden Dauerregens - an den Zeltaufbau. Hier musste sehr vorsichtig vorgegangen werden, da die Zelte zu keinem Zeitpunkt den schon aufgeweichten Boden berühren durften. Am späten Nachmittag standen dann aber alle Zelte und die Kinder konnten in ihr Heim einziehen. Der Tag endete mit ein Abendrunde und fröhlichem Gesang.
Vortrupp ins SoLa gestartet
Am Samstag abend war es endlich soweit. Sechs Pfadfinder machten sich auf den Weg ins Sommerlager. Bereits am Mittag wurde das Bussle und der Anhänger mit allerlei Zelten, Stangen, Material und Gepäck beladen. Um 20.30 Uhr waren dann alle Vorbereitungen getroffen. Die Abschiedsrunde mit "Nehmt Abschied, Brüder" musste leider ins Gemeindehaus verlegt werden, da just zum geplanten Abfahrtszeitpunkt ein Woleknbruch niederging. Jedoch war keiner durch diesen Zwischenfall betrübt und die sechs Vortruppteilnehmer konnten mit gutem Gefühl einsteigen. Der Vortrupp startet traditionell einige Tage vor der eigentlichen Abfahrt ins Sommerlager und hat die Aufgabe, Zelte aufzubauen und einzukaufen. Zudem müssen noch verschiedene Sachen organisiert werden. So werden z.B. Bänke und Tische für das Essenszelt besorgt.
Super Pintag
Im Laufe des gesamten Lagers verschwanden immer wieder Dinge aus den Zelten und anstatt dessen wird eine Diskette mit der Aufschrift des fehlenden Gutes gefunden... Heute erklärt uns der Nachbar von Bill Gates, dass es sich hierbei um ein uns ärgerndes Programm handelt. Um dieses umschreiben zu können, müssen wir den PIN herausfinden, was Stück für Stück in Kleingruppen durch Bewältigen von diversen Stationen und Aufgaben gemacht wird. Um den SUPER PIN eingeben zu können, müssen wir alle zusammenarbeiten und jeder seinen Beitrag leisten, um das Programm zu knacken. Nachmittags, nach gemeinsamem Sieg über das Programm können wir alle mit den gefundenen Disketten unsere "geklauten" Gegenstände rückwandeln.
Stadtausflug
Heute galt es für uns alle eXXXXtrem früh aufzustehen, ein rasches Frühstück einzunehmen, den Schlaf aus den Augen zu waschen und ab zum Bus zu marschieren. Dieser soll uns zu unserem diesjährigen Stadtausflug nach St. Malo bringen. Wie gewohnt gab es nicht nur die Möglichkeit unsere Souvenirs und andere lebensnotwendige Dinge (wie Schleckereien und Taschenmesser) zu kaufen, sondern es gab auch ein Stadtspiel. Dieses steht dieses Jahr unter dem Motto "Indiana Jones". Hierbei mussten schwierige Aufgaben bewältigt werden und es konnten spielerisch Land, Leute und Kultur live erlebt werden. Selbstverständlich stärkten wir uns im Stadtpark und zogen mit unseren traditionellen Spielen einige Aufmerksamkeit auf uns. Abends müde im Lager angekommen, lassen wir Tag mit Gitarrenspiel und Gesang ausklingen. Beim Sola Herzblatt fanden sich Traumpaare, auf welche tolle Buchpreise und ein "candel light lunch" warteten.
Nemotag und soziale Aktion
Heute wurden wir in der Morgenrunde von vier Schiffscrewitglieder des U-Bootes von Kapitän Nemo gebeten, ihm als Mannschaft auf seinem Schiff zu helfen. Als Aufnahmeprüfung mussten wir einen Parcours überwinden und wurden anschliessend in verschiedene Mannschaftstypen eingeteilt: Sanitäter Verteidiger bei Angriff Navigatoren Taucher Schiffsmechaniker ........ um nur einige zu nennen. Nachdem Nemo verkündete, dass alle aufgenommen werden, wurde die fiese und lässtige Krake bekämpft, die unsere Sauerstoff-Tanks geklaut hat! Gleichzeitig waren einige der Leiter und Rover damit beschäftigt - als kleinen Dank an den Graf und seine Gemahlin für den fast kostenlosen Lagerplatz - ihr Anwesen in Stand zu halten. Es wurde eine Brücke errichtet; matschige Wege mit Holzdielen versehen und der Schlossgraben gemäht und gereinigt. Gegen Mittag gönnten wir uns alle einen Strandaufenthalt und ließen später den Abend bei spannenden und waghalsigen Wetten wie Menschenpyramiden ausklingen.... Alle fielen erschöpft in Ihre Schlafsäcke!
Robbie-Williams-Tag
Musiiiik liegt in der Luft.......... Wie angedeutet geht es heute um alles, was mit Musik zu tun hat. Gesang, Gitarre, Percussion, Instrumentenbau, Outfit, Security, Catering, um nur einige Angebote zu nennen. All dies koennen wir heute in verschiedenen Workshops erlernen, trainieren und erleben, um heute abend aus dem Sola-Open-Air-Rock-am-Meer-Festival ein riesiges Spektakel werden zu lassen. rock on...............
Gottesdienst und Versprechensfeier
Der besinnliche Teil des Versprechenstages startete mit einem Gottesdienst. Gemeinsam mit Schwester Sylvia-Maria erkundete jeder von uns die Spuren seines Lebens. Symbolisch für die Einzigartigkeit des Menschen erstellten wir Fußabdrücke, jeder für sich einzigartig in Form und Farbe. Die Versprechensfeier selbst fand vor der einzigartigen, besinnlichen und abendlichen Meereskulisse statt. Das Küstenpanorama wurde durch ein Fackelmeer erleuchtet. Wir waren alle sehr aufgeregt. Einige von uns bestärkten hier ihr Versprechen und diejenigen unter uns, die zum ersten Mal im Sola dabei sind, wurden durch ihr Versprechen in die weltweite Pfadfinderschaft aufgenommen. Der Abend wurde nach gewohnter Manier mit viel Tschaii und Musik gefeiert.
Hike
Immer in der zeitlichen Mitte unseres Sommerlagers findet die Dreitageswanderung statt. Die einzelnen Gruppen machen sich auf Weg, die Gegend zu erkunden, Land und Leute zu erleben und sich mit wenigen Mitteln den Weg ans Ziel zu bahnen. Besonders beliebt waren dieses Jahr die Küstenwanderwege. In diesen drei Tagen sammeln die einzelnen Gruppen viele Eindrücke und Erfahrungen, die nach der Rückkehr auf den Lagerplatz in der Abendrunde mit den anderen geteilt werden. Verletzungen oder Erkrankungen – mit Ausnahme der obligatorischen Laufblasen – sind dieses Jahr keine aufgetreten, was uns ehrlich gesagt selbst verwundert aber dennoch sehr freut :-)