NEWS Archiv

// Patrick

Die Fahrt

Zwischenzeitlich sind die Pfadis aus Frommern auf dem Lagerplatz angekommen. Unser Korrespondent Dominik Einsle hat auch bereits erste Information über die Fahrt und das Reiseziel Schildmatt für uns. Die Busfahrt erwies sich entgegen aller Erwartungen dann doch als „ganz ok“. „Alle Kinder sind gesund, die Zelte stehen und das Essen hat allen geschmeckt“, die wichtigsten Informationen kompakt in einem Satz wiedergegeben, ja so kennen wir unseren neuen StaVo Domi. Leider blieb den Pfadis ein leichter Regen beim Aufbau nicht erspart, aber wir sind ja bereits von der Schweiz ganz andere Regenschauer gewohnt, da kann das bisschen Wasser von oben keinen mehr erschrecken. Und auch die Sonne versteckt sich gerne mal hinter ein paar Wolken, was zur Folge hat das es etwas kühler ist, aber mit einem schönen Feuer und einer Tasse Tee ist da schnell Abhilfe geschaffen. Weitere Bilder werden bestimmt bald folgen. Wir sind gespannt…Das Sommerlager 2011 ist nach 2 Wochen Regen, Matsch und auch Sonnenschein vorbei. Nun sind auch die letzten Dinge verräumt und jeder kann seine restlichen Ferien geniesen. Ich hoffe, es hat allen gefallen und wir sind im kommenden Jahr wieder so zahlreich.

// Patrick

Abfahrt

Freitag – 04:30 Uhr: Die ersten Leiter trudeln im Gemeindehaus ein. Bis dahin waren alle der festen Überzeugung, die Abfahrt wird trotz der wenigen Leiter relativ unkompliziert ablaufen. Ein Großteil der Zelte ist bereits in Schildmatt und die Küchenmaterialien, die üblicherweise bei der Abfahrt über den ganzen Kirchhof verteilt sind, entfallen dieses Jahr. Zwischenzeitlich ist es bereits 05:15 Uhr und der ein oder andere wundert sich, wo der Bus bleibt. Unser StaVo hat derweil mehrfach versucht den Busfahrer telefonisch zu erreichen, leider ohne Erfolg. Minuten ziehen ins Land und auch die ersten Sonnenstrahlen lassen nicht auf sich warten, im Gegensatz zu unserem Reisebus. Völlig ratlos mach ich mich auf den Weg zum Bäcker, frei nach dem Motto „Naja, machen wir erst mal das Beste aus der Situation und frühstücken was, mit leerem Magen ist guter Rat teuer“. Bewaffnet mit 42 Wecken (praktischerweise waren immer 6 Wecken im Angebot) verlasse ich den Laden und was erblicken meine übermüdeten Augen da – Unser Bus – besser spät als nie, würde die Situation wohl ganz gut beschreiben. 500 m vor der Kirche musste der Busfahrer natürlich noch nach dem Weg fragen, wer braucht auch schon ein Navigationsgerät. Praktischer weise war ich zur Stelle und konnte ihn die letzten Meter lotsen.

// Patrick

Zurück in Deutschland

Nach zwei Wochen zelten in Giswil, sind wir nun wieder zurück in Frommern. Alle Sommerlagerutensilien sind Zwischenzeit verräumt und auch die letzten Bilder wurden hochgeladen. Die Schweiz hat sich uns von ihrer schönen, aber auch regnerischen Seite gezeigt, dass hat aber kam einen Pfadi gestört. Natürlich ist anfangs etwas Frustration da, wenn der Schlafsack schon zum Zweiten Mal vom Regen nass wurde, aber mit einer Wäscheleine neben dem Lagerfeuer der Gemeinschafsjurte wurden die Schlafsäcke in kürzester Zeit wieder trocken. Auch die Temperaturen von über 30 °C ließen schnell wieder vergessen wie Nass der Vortag doch. Das vielseitige Programm angefangen von Wasserspaß am nahegelegenen See bis hin zu etwas ruhigen oder auch besinnlichen Tagen ließ hoffentlich keine Wünsch offen. Noch viel Spaß beim durchstöbern der Bilder.

// Stephan

Von der Völkerwanderung zur Renaissance

Bei der GerichtsverhandlungVon Donnerstag bis Samstag befanden sich alle Gruppen auf der 3-Tages-Wanderung - dem Hike. Dieser stand ganz im Zeichen der Völkerwanderung. Die einzelnen Gruppen zogen mit ihren Leitern los um die Berggipfel, Gebirgsbäche, Seen und Täler der Umgebung zu entdecken. Übernachtet wurde im Freien, in Schutzhütten und in einer Scheune. Am Samstag spätnachmittag fanden sich wieder alle Gruppen auf dem Lagerplatz ein. In der Abendrunde wurde das Wiedertreffen mit Feuer, Tschai und Gitarrenspiel beim Feuer in der Gemeinschaftsjurte gefeiert und die Gruppen berichteten von ihren Erlebnissen. Am nächsten Tag fanden sich die Kinder im Mittelalter wieder. Am frühen Morgen wurde durch die Kantone Uri, Schwyz, Glarus, Nidwalden und Obwalden - dort befinden wir uns zur Zeit - die Schweiz gegründet. Der Bundesbrief der Schweiz, welcher aus dem Jahr 1291 stammt, regelte das Zusammenleben dieser Kantone und somit auch das Lagerleben an diesem Tag. Oberhaupt der Schweiz war der Landvogt, der das Land organisierte und nach außen vertrat. Hierfür verlangte er Steuern, die von den einzelnen Kantonen abgeführt und zuvor von den Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Stationen erspielt werden mussten. Zudem trieben Räuber ihr unwesen. Vor ihnen konnte man sich durch Schatztruhen und Stadtmauern, welche man ebenfalls mit den erspielten Talern erwerben konnte, schützen. Am Nachmittag entstanden große Unruhen und der Landvogt wurde abgesetzt. Er hatte die Steuergelder für seinen persönlichen Wohlstand zweckentfremdet. Es fand eine große Gerichtsverhandlung statt. Zur Strafe musste der Landvogt ein Bad im "eiskalten" Gebirgsbach nehmen. Früh aufstehen hieß es am Montag morgen. Bereits um 7 Uhr wurde geweckt. Gegen 8 Uhr machten sich alle Richtung Bahnhof auf. Dort angenommen wurde ein ganzer Waggon, der extra für uns bereit gestellt wurde, in Beschlag genommen. Nach einer etwas 1-stündiger Fahrt fanden wir uns in Luzern wieder. Auf dem Stadtausflug versuchten die Kinder die verlorengegangene Kulturen der Antike sowie deren Erungenschaften wiederzuentdecken - wir befanden uns in der Renaissance. Natürlich konnte auch diese geschichtliche Hürde genommen werden und nebst einem wunderschönen Tag in Luzern wurde auch noch Wohlstand und Luxus mit ins Lager zurück gebracht. Am heutigen Dienstag wird dieser Wohlstand nun vollends ausgelebt. Der Tag begann mit einem Brunch. Und im Moment verprassen alle ihre "Flocken" (Spielgeld) in den verschiedenen Geschäften der Lagerteilnehmer.

// Patrick

Action am See

Wir haben einen großen Zeitsprung gemacht und befanden uns in der Antike. Um uns herum gedeiht eine blühende Hochkultur. Es kam zu einer großen Seeschlacht zwischen den Persern und den Griechen. Bei den sommerlichen Temperaturen die an diesen Tag herrschten war die Abkühlung am See genau richtig. Mit Kanu und Super Soaker kamen alle auf ihre kosten und sogar das Essen wurde von der Küchencrew zum See transportiert. Am Abend gingen dann alle total erschöpft zu Bett und freuten sich schon auf den Hike der Donnerstag Morgen begann. Die Ziele der Gruppen reichen von einer kleinen Bergtour bis hin zu einer gemütlichen Wanderung zu den Bergseen.

// Patrick

Erkundung und Rollenspiel

Bei dem diesjährigen Sommerlager haben wir als Thematik die einzelnen Epochen beginnt mit der frühen Steinzeit bis zur noch ungewissen Endzeit. Am zweiten Tag des Solas befanden wir uns bereits zu der Zeit als der Mensch sesshaft wurde. Dazu gehörte natürlich das Durchstreifen der Umgebung. Das Jagen von Mammuts sicherte reichhaltige Nahrung. Auf Grund einer Eiszeit fanden Völkerwanderungen statt. Wir begannen das Feuer intensiv für uns zu nutzen. Ötzi begleitete uns bei dieser schweren Mission. Leider machte uns das Wetter gegen Abend einen Strich durch die Rechnung und so wurde der Abend etwas anderst gestaltet. Und auch am Montag konnte das Rollenspiel nicht vollständig durchgeführt werden. Aber natürlich haben wir auch mit dieser Eventualität gerechnet und hatten an diesem Tag unser Regenprogramm ausgepackt. Leider blieb bei dem Dauerregen auch das ein oder andere Zelt nicht verschont. So wurde die Hochkohte zum Trockenzelt umfunktioniert und die nassen Kleider und wurden Tagsüber am Feuer getrocknet.

// Patrick

Aufbau

Nach einen kleinen Malheur, mit dem von Abenteuern geprägten Anhänger in Schömberg, sind wir kurz nach 11 Uhr in Giswil auf dem Lagerplatz angekommen. Der Vortrupp hatte bereits die Tage zuvor viel Vorarbeit geleistet und so mussten nur noch die Zelte der Kinder aufgebaut werden. Glücklicherweise spielte auch an diesem Tag das Wetter mit und wir hatten den ganzen Tag über Sonnenschein und einen blauen Himmel, der die Panoramalandschaft wundervoll in Szene setze. Nachdem alle Zelte standen und noch kleine Arbeiten, wie das Bauen von Mülleimern und das Verräumen der Werkzeuge und Küchenmaterialen erledigt war, klang der Abend in der Gemeinschaftsjurte bei Gitarrenspiel und Lagerfeuer aus.

// Patrick

Mittelalterliches Feeling

Am heutigen Tage haben wir uns in dem Film Shrek wiedergefunden, dass bedeutete mittelalterliches Treiben auf dem Lagerplatz. Am Morgen konnte man auf einem Jahrmarkt erleben, was es bedeutet ein Ritter zu sein, oder einfach mal beim "Hau den Lukas" beweisen wie stark man wirklich ist. Den Nachmittag verbrachten wir dann mit der Vorbereitung auf das große Fest, dass am Abend statt fand. Man konnte spannende Lanzen- und Schwertkämpfe betrachten aber auch Feuerspucker und Jongleure traten auf.

// Patrick

Wilde Pfadis

Auch am heutigen Tag haben wir uns wieder in einen Film eingewählt. Dieses Mal in den Film "Die Wilden Kerle", da ein Bösewicht dafür gesorgt hatte, dass sich die wilden Kerle zerstritten haben. In einem Turnier, das eine Kombination aus dem Pfadfinderspiel Scoutball und Fußball darstellte und verschiedenen Disziplinen, traten die Mannschaften gegen einander an. Der hart umkämpfte, erste Platz belagen zwar am Ende die Leiter in einem spannenden Finale gegen die französische Auswahl, aber die Kinder schaften es die wilden Kerle wieder zusammen zu führen. Doch der Tag war noch lange nicht vorbei, denn am Abend fand der traditionelle Geisterpfad statt. Das laute Gitarrenspiel übertönte zwar was im Wald vor sich ging, aber dass die Abendrunde von mal zu mal immer kleiner wurde entgang niemanden...

// Patrick

Die Pfadis im Wissenschaftsfieber

Bei dem diesjähringen Thementag, geht es um den Film Apollo 13. Dieses bedeutet natürlich viel tüfteln und experimentieren. Nach dem die Kinder am Morgen verschiedene Versuche durchgeführt hatten, bei denen sie viel neues gelernt haben. Ging es am Nachmittag dann an das bauen eines Luftfilters. Am Abend konnten dann alle zufrieden in die Abendrunde gehen, denn das Spaceshuttle war gerettet.

// Joke

Die Pfadis sind angekommen

Gestern Abend um 22 Uhr war es endlich soweit. Die Pfadis aus Frommern bestiegen den Doppeldecker und fuhren in Sommerlager. Zuvor wurden alle Gepäckstücke und das Material im Bus und in dem Anhänger fachmännisch verstaut. Nach einer Fahrt von ca. 15 Stunden sind die Teilnehmer dann endlich in Malamaire angekommen. Freudig begrüßt wurden sie von den französischen Pfadfinder aus Royan, die schon heute morgen um 11 Uhr auf dem Lagerplatz eingetroffen sind. Doch Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, denn zuerst müssen die Zelt aufgebaut werden. Doch bei strahlendem Sonnenschein stellt das kein Problem dar.

// Stephan

Die Suche nach dem Mörder

Beim Stadtausflug am Montag in Bergamo wurden wichtige Hinweise zur Identität unseres Kartenmörders gefunden. Gleichzeitig hatten alle einen wunderbaren Tag, den die Meisten zum Einkaufen und Besichtigen der Stadt nutzten. Beim Planspiel am Dienstag machten sich alle daran den Mörder endlich zu entlarven. Nachdem sich die Kinder in verschiedenen Workshops kriminalistische Fähigkeiten angeeignet hatten, entdeckten die Kinder auf der Spielkarte, die der Mörder am Tatort zurück lies, etwas Merkwürdiges. Auf der Karte stand ein verschlüsselter Text, der nur mit einer Schwarzlichtlampe gelesen werden konnte. Diese konnte man sich bei einem italienischen Hehler verdienen indem man ihm half seine verlorenen Gegenstände wieder zu finden. Anschließend entzifferten alle die Karte: Auf ihr standen die Initialen MM (Michael Maier). Es stellte sich heraus, dass er gemeinsam mit dem Detektiv (Pascal Krüger) den Mord begangen hatte um Wettschulden zu begleichen. Deswegen auch die Spielkarte. Dies war der letzte Programmtag in unserem diesjährigen Sommerlager in Monasterolo. Es folgten nur noch der Abbau am Mittwoch und die anschließende Heimreise. Nun heißt es wieder ein Jahr warten bis zum nächsten Sommerlager. Und wenn man ganz genau nachrechnet sind es nur noch 50 Wochen!

// Stephan

Palermo Estremo Teil 2, Hike und Ballabanese (Actiontag)

Nachdem ersten Mord am Mittwoch war die ganze Stadt in heller Aufregung. Dennoch spielte jeder seine Rolle weiter. Ein zweiter Mord geschah während der Hochzeit, die zwei bedeutsame Familien der Stadt versöhnen sollte. Doch bei der anschließenden Gerichtsverhandlung, die der Bürgermeister der Stadt einberufen hatte, stellte sich heraus, dass der Täter nur ein Nachahmer war und nicht unser Kartenmörder. Am Donnerstagmorgen machten sich alle Gruppen auf den Hike. Nur ein paar Leiter und Verletzte blieben im Lager um auf die Zelte aufzupassen. Am Samstagmittag kamen alle Gruppen geschafft, aber dennoch stolz auf ihre Leistung, im Lager wieder an. In der Abendrunde wurde die Rückkehr ins Lager mit Tschai gefeiert und jede Gruppe erzählte von ihrem Hike. Ballabanese war ein Actionspiel am gestrigen Sonntag. Am Morgen mussten alle verschiedene Stationen bewältigen. Dort konnten sie sich Kartenstücke erspielen, die den Weg zum Schatz zeigten. Am Nachmittag musste dann der Schatz gegen die "bösen Leiter" verteidigt werden. Es fanden viele verschiedene Spiele, zu Wasser und zu Lande, zwischen Leitern und Kindern statt. Beim Stockbrot in der Abendrunde tauchte wieder einmal Detektiv Fuchs auf, der nun erfahren hatte, dass sich unser Kartenmörder in Bergamo befindet. Deshalb machten wir uns heute Morgen auf den Weg nach Bergamo. Zur Information: Auf der gegenüberliegenden Seeseite ist ein Kind ertrunken. Uns geht es allen gut! Sie müssen sich keine Sorgen machen. Beim Baden sind immer mehrere Aufsichtsperonen dabei.

// Stephan

Detektiv Fuchs auf Urlaub - Versprechen, Actionstag & Scouting's Promise

Am Montagmorgen verkündete Detektiv Fuchs, dass es zur Zeit keine neuen Hinweise gäbe und dass er sich ein paar Tage Urlaub gönne. Während dieser Zeit informierten sich die Lagerteilnehmer über die nun 100-jährige Geschichte der Pfadfinder und bereiteten bei bestem Wetter ihr Versprechen mit ihren Gruppenleitern vor. Für diejenigen, die ihr Versprechen bereits abgelegt hatten wurden Workshops veranstaltet. Es gab einen Gitarren-, einen Meditation-, einen Kim-Spiele, einen Kartenspiel, einen Mandela und einen Massage-Workshop. Am Abend fanden ein kleiner Wortgottesdienst und die diesjährige Versprechensfeier statt. Außer der einzelnen Stufenversprechen legten auch vier neue Leiter ihr Versprechen ab. Anschließend wurde dieses Ereignis mit Tschai und SingSang am Lagerfeuer gefeiert. Am gestrigen Dienstag wurde die Abwesenheit des Detektivs dazu genutzt sich auf die Ergreifung des Täters vorzubereiten. Hierfür mussten am Morgen drei verschiedene Szenarien bewältigt werden. In allen drei Fällen galt es sich gegen die Leiter durchzusetzen. Dabei war viel Wasser im Spiel, was aber bei angenehmen 30° Celsius niemandem etwas ausmachte. Am Nachmittag spielten alle noch zwei Runden Fahnenklau. Bei diesem Spiel versucht jede Mannschaft alle Fahnen zu erobern. Wird einem der Lebensbändel am Rücken abgerissen, muss er sich erst wieder einen neuen bei einer von vier Stationen erarbeiten. Diejenigen, die sich am Morgen besonders angestrengt hatten, bekamen einen kleinen Bonus. Heute ist ein ganz besonderes Ereignis: Die Pfadis werden 100 Jahre alt. Am 1. August 1907 fand das allererste Pfadfinderlager in England statt. Um dies zu feiern legten bei Sonnenaufgang alle Pfadfinder der Welt erneut ihr Versprechen ab. Auch wir schlossen uns dieser Aktion an und standen gemeinsam inmitten unserer Zelte als morgens um 8.23 Uhr die Sonne über den Bergen zum Vorschein kam. Wir sprachen gemeinsam einen Versprechenstext, der für diesen Zweck geschrieben wurde. Anschließend gab es Frühstück und nach der Morgenrunde startete das heutige Rollenspiel "Palermo Estremo", bei dem alle Kinder eine Rolle bekamen: Sie leben alle in einer Stadt und gehen ihren Berufen nach. Kurz vor dem Mittagessen schlug der Mörder wieder zu...

// Stephan

Die Spurensuche - Actiontag

Am Samstag fand die Ausbildung der Lagerteilnehmer zu Detektiven statt. Die Ausbildung wurde nur von Dopingvorwürfen gegenüber den Auszubildenden überschattet. Allerdings konnten die Anwärter gemeinsam die Schuldigen überführen: Es stellte sich herraus, dass die Köche Aufputschmittel ins Essen gemischt haben um die Ausbildung der Truppe zu Detektiven zu verhindern. Nach der Abendrunde trieb sich ein Verdächtiger auf dem Lagerplatz herum, der den Mord begangen haben könnte. Er flüchtete entlang des Ufers und hinterließ Spuren. Gestern Morgen (Sonntag) machten sich alle auf um die Spuren zu suchen. Die Kinder fanden fünf verschiedene Schuhabdrücke, die auch gleich in Gips verewigt wurden. Nun konnte die Suche nach dem Mörder beginnen. Zuerst überprüften die Leiter alle Kinder ob einer von ihnen den passenden Schuh hat indem sie den Kindern die blauen Luftballons zerstörten. Überprüfte und unschuldige Kinder bekamen einen gelben Luftballon. Gleichzeitig erkämpften sie sich Hinweise, die zum Mörder führen sollten. Bis zum Mittagessen war klar, dass es keiner der Kinder war. Nach dem Essen gab es verschiedene Disziplinen, bei denen die Kids herausfinden konnten welche Hinweisfarben falsch sind. Es gab vier Farben, also mussten drei Disziplinen gewonnen werden. Die Disziplinen waren Wasserbombenschlacht, Wassertauziehen, Schwimmstaffel und Wetttauchen. Am Ende mussten noch alle Leiter gefangen werden, damit auch ihre Schuhabdrücke überprüft werden konnten. Von den fünf Schuhabdrücken konnten vier Leitern zugeordnet werden. Doch diese wurden durch die Hinweise, die die Kinder erspielt hatten entlastet. Nun war klar, dass der fünfte Abdruck dem Mörder gehören muss. Leider fehlt immer noch das passende Gesicht. Aber nun haben wir wieder ein weiteres Indiz um den Mörder zu entlarven. In der Nacht zum Montag gab es einen weiteren Zwischenfall: Der Mörder entführte drei Kinder - aus jeder Gruppe eines! Doch die einzelnen Gruppen nahmen die Spur auf und konnten, nachdem sie einige Rätsel und Aufgaben gelöste hatten, ihre Freunde befreien. Allerdings entkam der Mörder ein weiteres Mal.

// Stephan

Der erste Tag im Sommerlager - Aufbau

Nach einer langen und anstrengenden Fahrt kamen Kinder und Leiter sicher in Monasterolo an. Dort eingetroffen mussten sie feststellen, dass auf dem Lagerplatz etwas passiert war: Polizei und Spurensicherung hatten einen Tatort, auf dem die Umrisse einer ermordeten Person zu erkennen waren abgesperrt. Der Täter hatte die Tatwaffe (ein kleines Messer) und eine Karte (Pik-Ass) am Tatort hinterlassen. Gleich nachdem der Bus entladen war gab es Frühstück. Anschließend wurden sie vom Vortrupp begrüßt und in den Gegebenheiten des Platzes, des Sees und der Umgebung unterrichtet. Am Morgen errichtete jede Gruppe mit ihren Leitern die Schlafzelte. Die Gemeinschaftszelte - Küche, Materialzelt und Gemeinschaftsjurte - sowie die Leiterzelte wurden bereits vom Vortrupp errichtet. Nach ausgedehnter Mittagspause, welche wegen des heiß-schwülen Wetter unbedingt nötig war, wurden Mülleimer, Schwarzes Brett, Wäscheleine, Bootsanlegestelle, Feuerstelle, Hängematte und Tische in Kleingruppen errichtet. Dazwischen reichte die Zeit auch noch für ein erstes Bad im See oder für eine kurze Kanadiertour. Der Abend wurde gemeinsam, mit SingSang und Spielen, in der Gemeinschaftsjurte am Feuer verbracht. Am ersten Abend wird traditionell das Lagerlied gelernt und der Stammesvorstand erklärt die Lagerregeln. Außerdem tauchte in der Abendrunde "Detektiv Fuchs" auf, welcher mit der Lösung der Vorkommnisse der letzten Nacht beauftragt wurde. Leider hat er bis jetzt nur wenig Hinweise und keine Zeugen. Er forderte die Kinder auf ihm zu helfen und den Fall zu lösen.